Spinat & Brot – sommerlich verpackt

Spinat eingebacken in einen Brotteig. Das hört sich lecker an. Wenn es dann noch optisch schön verpackt ist, beginnt der Spaß erst richtig. Als ich das Rezept für eine Party das erste mal probiert habe, war die Begeisterung der Gäste sehr groß. Sie waren überrascht wie unglaublich lecker diese Kombination ist und ruckzuck war der Teller mit dem Spinatbrot auch schon leer. Es ist ein wenig aufwändig aber definitiv die Mühe wert. Also dann nichts wie rein in die Küche und losgestartet. Für dieses Rezept werden folgende Zutaten gebraucht:

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Hefeteig

250 g Dinkelmehl (Typ 1050)
1/2 Päckchen Trockenhefe
30 g Olivenöl
5 g Agavendicksaft
1 EL Salz
250 ml Wasser (handwarm)
Sonnenblumenkerne (Deko)

Die Hefe, den Agavendicksaft und etwas Mehl mit dem Wasser vermengen und auf die Seite stellen. Das Mehl mit dem Salz vermischen und das Olivenöl hinzufügen. Nun das Hefewasser hinzufügen und ca. 8 min lang kräftig kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig locker in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag den Teig noch einmal kräftig durchkneten in 2 gleichgroße Stücke teilen, zu Kugeln formen und danach zu ca. 25 cm großen Kreisen mit dem Nudelholz ausrollen. Ein Kreis sollte etwas größer sein als der andere.

Spinatmasse

350 g Blattspinat
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
1 Handvoll Cashewkerne
ca. 150 ml Wasser
Hefeflocken (optional)
Johannisbrotkernmehl (optional, zum zusätzlichen Andicken)
Salz, Pfeffer, Muskat
Pinienkerne
Öl

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und beiseite stellen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Spinat gründlich waschen, trocknen und grob in Streifen schneiden. Die Cashewkerne mit dem Wasser pürieren. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch glasig anbraten. Den Spinat hinzugeben und kurz mitbraten lassen. Daraufhin die Cashewsahne hinzugeben und alles andicken lassen. Es sollte eine relativ feste Masse entstehen, die nicht auseinanderläuft. Bei Bedarf mit etwas Johannisbrotkernmehl andicken. Nun die Pinienkerne unterheben und alles mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken und kurz stehen lassen, damit es noch etwas stärker andicken kann.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den kleineren der beiden Teigkreise auf ein Backblech geben und in die Mitte eine Spinat-Cashewkugel mit ca. 5 cm Durchmesser platzieren (wenn es keine exakte Kugel wird, geht auch ein möglichst runder Haufen). Aus der restlichen Spinatmasse mit ca. 3 cm Abstand einen äußeren Ring aus um die Spinat-Cashewkugel legen. Nun den zweiten Teigkreis von oben als Deckel drauf legen. Als Hilfestellung bietet sich eine kleine Schüssel an, welche man umgedreht auf die Mitte der beiden Kreise legt. Nun kann man die Außenkanten der beiden Kreise z.B. mit einer Gabel etwas fest drücken. Jetzt den mit Spinat gefüllten Teig in gleiche Segmente unterteilen und ca. 5 – 7 cm (bzw. bis zum Rand der Schüssel) einschneiden (am besten geht das mit einer Schere). Anschließend jedes einzelne Segment auf die Seite drehen, sodass der Spinat nach oben (bzw. zum Betrachter) zeigt. Zum Schluss die Schüssel in der Mitte wegnehmen, die Sonne in Form zupfen, die Mitte mit Sonnenblumenkernen bestreuen und alles mit Wasser bestreichen. Für ca. 20 – 25 min im Ofen goldgelb backen und danach genießen.

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