Neues aus der Bücherecke: „Vegan Oriental“

Wer von uns liebt sie nicht, die orientalische Küche. In meinen veganen Anfangszeiten galt sie als letzte Bastion, in der ich – außerhalb meiner 4 Wände – mit Sicherheit etwas zu essen finde. Auf Volksfesten, Weihnachtsmärkten und Messen war ich immer glücklich wenn ich einen Stand mit orientalischem Essen entdeckte und ließ mir Falafel, Tabouleh und Hummus schmecken.

Und nun gibt es ein komplettes Buch gespickt mit den besten veganen Rezepten aus der orientalischen Küche. Als ich das Buch das Erste Mal in den Händen hielt, hatte ich das Gefühl, ich halte einen Schatz in meiner Hand. Ich fühlte mich zurückversetzt in meine Kindheit, in eine Welt aus 1001 Nacht. Dies lag vermutlich größtenteils an den unzähligen Zeichnungen, die dieses Buch zieren. Man taucht sofort ein in die orientalische Welt, ist mittendrin und will nie wieder heraus.

Doch zunächst einige Worte zur Autorin: Parvin Razavi wurde im Iran geboren und wanderte 1986 mit Ihrer Familie nach Österreich aus. Geprägt durch ihre orientalische Großfamilie, war sie schon immer fasziniert von Gerüchen und Düften und experimentierte schon früh in der Küche. Sie schreibt in ihrem eigenen Foodblog www.thx4cooking.blogspot.de und arbeitet als Redakteurin bei „Biorama Magazin für nachhaltigen Lebensstil“.

Das Buch „Vegan Oriental“ beginnt mit dem Vorwort durch die Autorin. Hierin beschreibt sie, wie wichtig ihr die Verwendung von biologischen Zutaten und der bewusste Umgang mit Ressourcen ist. Des Weiteren setzt sie sich ein für schonende Zubereitung und gesunde Zutaten. Sie beschreibt die orientalische Lebenweise und Esskultur, damit der Leser sich besser in das Thema „orientalische Küche“ einfühlen kann.

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Nach der Vorstellung der Autorin, folgt ein Glossar in dem verschiedenste Gewürze und Zutaten aus der orientalischen Küche vorgestellt werden. Untermalt wird dies durch die Zeichnungen von Henriette Artz, die in ihrer Art und Weise hervorragend zum Thema Orient passen.

Nach einer Einführung in die Tradition der persischen Reiszubereitung und Erläuterungen zu den Mengenangaben in den Rezepten geht’s nun endlich an die Töpfe. Im Rezeptteil werden nun kulinarische Köstlichkeiten aus folgenden Ländern vorgestellt: Iran, Armenien, Syrien / Libanon & Jordanien, Ägypten, Marokko und Türkei. Wobei der jeweilige Rezeptteil nochmals unterteilt ist in Mezze (Vorspeise), Hauptgerichte, Beilagen und Desserts.

Und da sind sie dann…all diese Leckereien der orientalischen Küche wie, Baba Ghanoush, Mante, gefüllte Weinblätter, Zimttee, Hummus, Khoubiz (Libanesisches Brot), Baklava, gefüllte Tomaten, Tameya Bohnenbratlinge, Tabouleh, verschiedene Tajine und nicht zu vergessen diese unglaublichen Kuchen, wie der Mandel-Rosen-Kuchen aus Marokko oder der türkische Grießkuchen.

Mein Fazit für dieses Buch heißt: Ein heißer Kandidat für die Weihnachtswunschliste. Ich liebe dieses Buch. Es ist wie ein kleiner Schatz, in den ich immer wieder eintauchen kann. Es steht ganz weit oben auf meiner persönlichen Kochbuchliste. Und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachkochen.

Das Buch „Vegan Oriental“ von Parvin Razavi könnt Ihr hier, über Amazon, beziehen. Weitere Informationen zur Autorin und dem Verlag findet ihr auf der Internetseite: http://www.neunzehn-verlag.de/


Herzlichen Dank an den Neun Zehn Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Rezepte.
Quelle: Vegan Oriental, Parvin Razavi, erschienen im Neun Zehn Verlag,
Bilder: © Arnold Pöschl, www.arnoldpoeschl.comNeun Zehn Verlag
Zeichnungen: © Henriette Artz, www.yetiartz.de, Neun Zehn Verlag

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